André Hatting bespricht Elke Erb: Das Hündle kam weiter auf drein

André Hatting bespricht Elke Erb: Das Hündle kam weiter auf drein

roughblog

Zum 75. Geburtstag hat die Lyrikerin Elke Erb in diesem Jahr den Ernst-Jandl-Preis bekommen. Ein guter Verleger reagiert natürlich mit einem neuen Buch. Der Schweizer Urs Engeler ist ein guter Verleger. Er hat soeben in seiner nur über das Internet zu beziehenden ISBN-freien Reihe “roughbooks” Erbs gesammelte Lyrik aus den Jahren 2005 bis 2012 herausgegeben, Titel: “Das Hündle kam weiter auf drein”.

Und damit sind wir mittendrin: Nicht beim Thema des Bandes, weil auf den 62 Seiten etwa Hunde und andere Haustiere gefeiert würden, sondern bei seiner Technik. Elke Erb ist Sprachlaborantin, ihre Dichtungen sind Näherungsverfahren, und zwar an ihre ganz persönliche Wirklichkeit, zur Kenntlichkeit entstellt. Wie im Gedicht “Sitzplatz”. Das beginnt so:

Komme an den Bhf erkenne plötzlich
eine (broschenförmige) Ähnlichkeit meines Hingehns
zu diesem Nichts, einem Bhf

Wen’s jetzt schon aus diesem “Sitzplatz” herausschleudert, ist in guter Gesellschaft. Elke Erb liebt die Chiffre, also die Metapher ohne tertium…

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