29. Auch ich bin ein Idiot

Lyrikzeitung & Poetry News

Bereits vor seiner Flucht aus Deutschland Anfang 1937 hatte er, angetan von der Schwärmerei der Dadaistin Hannah Höch für Norwegen, einige Sommerurlaube dort verbracht und 1932 auf der Insel Hjertøya für 99 Jahre eine alte Schmiede gemietet. Am 2. Januar 1937 verließ er schließlich gemeinsam mit seinem Sohn Ernst Deutschland in Richtung Norwegen, um nie wieder zurückzukehren. Im gleichen Jahr wurden seine Freunde Christof und Luise Spengemann wegen antifaschistischer Aktivitäten verhaftet und er selber von der Gestapo in Hannover gesucht, nachdem seine Merzkunst in der Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt und diffamiert worden war. Im begleitenden Führer zur Ausstellung heißt es zu Schwitters: »Dieser Abteilung kann man nur die Überschrift ›vollendeter Wahnsinn‹ geben. Auf den Bildern und Zeichnungen dieses Schauerkabinetts ist meistens überhaupt nicht mehr zu erkennen, was den kranken Geistern vorschwebte. Der eine ›malte‹ schließlich nur noch mit dem Inhalt von Mülleimern.«

Das »Land des Irrsinns«, wie Schwitters Deutschland in einer Textsammlung…

View original post 409 more words

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s