69. Wild

Lyrikzeitung & Poetry News

Aus einem Gespräch von Paul Jandl mit Friederike Mayröcker, Die Welt 15.6.:

Mayröcker: Ende 2011 habe ich mir gedacht, dass es schön wäre, wenn ich Proeme schreiben könnte. Der französische Schriftsteller Francis Ponge hat das gemacht. Es ist ein Mittelding zwischen Gedicht und Prosa. Ich habe damit begonnen, und dann wollte ich nicht mehr aufhören, ich hänge so sehr daran, dass sich das Buch mit diesen Proemen fast verzögert hätte. Sie waren immer eine Seite lang. Jeden Tag habe ich eine Seite geschrieben. Ponge mit seinen Prosagedichten hat mich sehr beeinflusst, ich liebe ihn sehr.

Die WeltZu den Quellen des Wahnwitzes zählt auch die Literatur selbst. Ihre Bücher leben auch in und mit der Sprache anderer Bücher und Autoren.

Mayröcker: Das Buch hat den Titel “Études”, und da habe ich so einen Hang, immer wieder französische Wörter einzufügen, und die wiederholen sich dann auch, zum Beispiel “fleurs”. Natürlich ist das auch…

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